Synchronsprecher werden als Nebenjob: Quereinstieg, Weg und Verdienst
Synchronsprecher nebenbei zu sein ist möglich, aber kein sicheres Zusatzeinkommen. Eine anerkannte Ausbildung gibt es nicht, deshalb steigen viele quer ein: mit Sprechtraining, Workshop und Demo. Bezahlt wird pro Take und Termin, einen festen Monatsbetrag gibt es nicht. Hier steht, wie der Einstieg klappt und worauf Sie achten sollten.
Das Wichtigste in Kürze
- Als Nebenjob ist Synchronsprechen möglich, aber nicht planbar.
- Eine staatlich anerkannte Ausbildung gibt es nicht.
- Üblich sind Schauspielausbildung oder Synchronworkshop plus Demo.
- Bezahlt wird laut BFFS pro Take und Termin (Stand 2019).
- Vorsicht vor Kursen mit Auftragsgarantie.
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Synchronsprecher als Nebenjob: Geht das?
Kann man nebenbei Synchronsprecher sein? Grundsätzlich ja. Laut Wikipedia arbeiten Synchronsprecher im Studio und freiberuflich. Wer freiberuflich spricht, kann daneben einen anderen Beruf ausüben. Ob genug Aufträge kommen, ist damit aber nicht gesagt.
Wer nebenbei einsteigen will, braucht Zeit für Termine, die das Studio vorgibt. Das ist unsere Einschätzung: Wer kurzfristig nicht kann, verliert die Rolle wohl an einen Kollegen.
29. Oktober 2026 07:51
Synchronsprecher werden als Quereinsteiger
Eine staatlich anerkannte Ausbildung zum Synchronsprecher gibt es laut speaker-search nicht. Das öffnet die Tür für Quereinsteiger, aber auch für unseriöse Kursanbieter. Die Quelle empfiehlt Einzelstunden bei professionellen Sprechtrainern und warnt vor Anbietern, die garantieren, dass man nach einem Kurs Profi ist.
Der übliche Weg führt über das Schauspiel. Starboxx schreibt auf seiner Seite, der Weg ins Synchronstudio führe über eine Schauspielausbildung an einer Akademie, Hoch- oder Schauspielschule. Wer ein anderes Studium hat, kann danach einen Synchronworkshop besuchen. Anfänger bekommen laut Starboxx zunächst vor allem Gruppenaufträge, später folgen einzelne Rollen.
Was verdient man nebenbei als Synchronsprecher?
Wie viel kommt dabei zusammen? Laut BFFS wird Synchronarbeit mit einer Takegage von ungefähr 3 Euro pro Take und einer Grundgage von 60 Euro pro Synchrontermin vergütet (Stand 2019). Einen Tarif für die Arbeit im Studio gibt es nicht. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag Was verdient ein Synchronsprecher.
Für einen Nebenjob heißt das: Ein einzelner Termin bringt einen kleinen Betrag, und ob es genug Termine gibt, hängt davon ab, wie oft Sie gebucht werden. Rechnen Sie nicht mit einem festen Zusatzeinkommen.
So steigen Sie nebenbei ein
Der erste Schritt ist ein gutes Demo, am besten in Studioqualität, wie speaker-search rät. Dazu helfen Sprechtraining und ein Synchronworkshop. Dann bewerben Sie sich bei Agenturen oder Plattformen und achten auf offene Castings der Studios. Wie das abläuft, steht in unserem Beitrag Casting für Synchronsprecher.
Wie die Arbeit im Studio aussieht, beschreibt Movie-College: Der Sprecher steht am Stehpult mit dem Synchronbuch, sieht den Film auf einem Bildschirm und spricht Take für Take, bis Emotion, Lautstärke und Satzmelodie passen.
29. Oktober 2026 07:51
Fazit: Synchronsprecher werden als Nebenjob
Als Nebenjob ist Synchronsprechen möglich, aber keine sichere Einnahmequelle. Eine anerkannte Ausbildung gibt es nicht. Üblich sind Schauspielausbildung oder Workshops, dazu ein Demo und Geduld bei der Auftragssuche.
Der beste erste Schritt: Nehmen Sie ein Demo auf und lesen Sie unseren Leitfaden Synchronsprecher werden.
Häufige Fragen
Kann man Synchronsprecher nebenberuflich sein?
Ja. Synchronsprecher arbeiten laut Wikipedia im Studio und freiberuflich. Ob genug Aufträge kommen, ist offen.
Wie wird man Synchronsprecher als Quereinsteiger?
Über Sprechtraining, einen Synchronworkshop und ein Demo. Eine staatlich anerkannte Ausbildung gibt es nicht.
Was verdient man als Synchronsprecher nebenbei?
Etwa 3 Euro pro Take und 60 Euro Grundgage pro Termin laut BFFS (Stand 2019). Wie viel im Monat zusammenkommt, hängt von der Zahl der Aufträge ab.
Braucht man eine Schauspielausbildung?
Üblich ist sie, vorgeschrieben nicht. Starboxx nennt sie als Weg ins Synchronstudio.
Wo bewirbt man sich als Synchronsprecher?
Bei Studios, Sprecheragenturen oder auf Casting-Plattformen.











