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Wie lange wird man bei Erkältung krankgeschrieben? Dauer, Telefon-AU und Pflichten

Gesundheit und Wellness
Aktualisiert: 12. Oktober 2026 Redaktion:

Wie lange man bei einer Erkältung krankgeschrieben wird, können wir Ihnen nicht in Tagen sagen, denn das entscheidet die Ärztin oder der Arzt nach Ihren Beschwerden. Was wir sagen können: Eine Erkältung dauert meist ein bis zwei Wochen, und der Husten bleibt oft länger. Wir haben außerdem nachgesehen, ob die Krankschreibung per Telefon noch möglich ist, weil dazu so viele Gerüchte kursieren. Sie ist es. Die Quellen und die Bedingungen dazu finden Sie weiter unten, genauso wie die Pflichten, die Sie gegenüber Ihrem Arbeitgeber haben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine feste Zahl an Krankheitstagen können wir nicht nennen, das entscheidet der Arzt nach Ihren Beschwerden.
  • Eine Erkältung dauert nach unseren Quellen meist ein bis zwei Wochen, und der Husten kann länger bleiben.
  • Telefonisch krankschreiben lassen geht seit dem 7. Dezember 2023 wieder, zunächst für höchstens fünf Kalendertage.
  • Ab dem vierten Kalendertag verlangt das Gesetz spätestens am nächsten Arbeitstag eine ärztliche Bescheinigung.
  • Den Lohn zahlt der Arbeitgeber bis zu sechs Wochen weiter, wenn Sie schon vier Wochen im Betrieb sind.

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Wie lange dauert eine Erkältung?

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Wer sich fragt, wie lange so eine Erkältung dauert, bekommt von Gesundheitsinformation.de (Stand 31. Oktober 2023) eine klare Auskunft: ein bis zwei Wochen, wobei das Schlimmste meist nach einer Woche vorbei ist. Einzelne Beschwerden bleiben manchmal länger, vor allem der Husten, der bei Erwachsenen im Schnitt 18 Tage braucht, bis er ganz weg ist.

Mit der Krankschreibung hat dieser Durchschnitt allerdings wenig zu tun. Die Ärztin oder der Arzt legt die Dauer nach Ihren Beschwerden fest, und eine Zahl, die für alle gilt, gibt es nach unserer Einschätzung nicht.

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12. Oktober 2026 15:45

Wie lange wird man bei Erkältung krankgeschrieben?

Ist die Krankschreibung abgelaufen und Sie fühlen sich noch nicht gesund, gehen Sie noch einmal in die Praxis, denn über eine Verlängerung entscheidet wieder der Arzt. Wer krank ist, sollte laut Gesundheitsinformation.de anderen aus dem Weg gehen und nicht zur Arbeit fahren. Zum Arzt rät die Seite bei hohem Fieber, bei starken oder sich verschlimmernden Beschwerden, bei Schmerzen in der Brust und bei Luftnot, besonders wenn Sie eine chronische Atemwegserkrankung haben.

Telefonische Krankschreibung: Das gilt seit Dezember 2023

Das Bundesgesundheitsministerium teilte am 7. Dezember 2023 mit, dass Ärztinnen und Ärzte die Arbeitsunfähigkeit wieder telefonisch feststellen dürfen. Die Bedingungen: Die Praxis muss Sie kennen, die Erkrankung darf nicht schwer sein, und die erste Bescheinigung gilt höchstens fünf Kalendertage.

Eltern fragen oft nach den Kindern, deshalb auch dazu eine Antwort: Nach Angaben des Ministeriums gilt die Regel seit Mitte Dezember 2023 auch für Kinder unter zwölf Jahren. Die Techniker Krankenkasse hat im Januar 2024 darauf hingewiesen, dass sie nicht nur bei Atemwegserkrankungen greift. Ob am Telefon, per Video oder in der Praxis untersucht wird, entscheidet der Arzt, und die persönliche Untersuchung bleibt laut Ministerium der Standard. Wie Ihre Praxis das handhabt, wissen wir nicht, fragen Sie dort einfach nach.

Pflichten gegenüber dem Arbeitgeber

Aufgeräumter Schreibtisch mit geschlossenem Laptop, digitalem Fieberthermometer, Wasserglas und Notizblock im Fensterlicht

Sind Sie krank, müssen Sie Ihrem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitteilen, so verlangt es § 5 des Entgeltfortzahlungsgesetzes. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, muss spätestens am nächsten Arbeitstag eine ärztliche Bescheinigung vorliegen. Verlangen darf der Arbeitgeber sie auch früher.

Bezahlt wird die Zeit der Krankheit nach § 3 des Gesetzes bis zu sechs Wochen vom Arbeitgeber, wobei der Anspruch erst nach vier Wochen im Arbeitsverhältnis entsteht. Das ist eine Beschreibung der Rechtslage und keine Rechtsberatung. Wie Ihr Fall zu bewerten ist, klären Ihre Krankenkasse, Ihr Arbeitgeber oder eine Beratungsstelle.

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12. Oktober 2026 15:45

Arbeiten trotz Erkältung?

Bei einem leichten Schnupfen muss niemand sofort zu Hause bleiben, doch wer hustet, Fieber hat oder sich schlapp fühlt, steckt im Büro leicht andere an. Ob Homeoffice möglich ist, hängt von Ihrem Arbeitgeber und von Ihrem Befinden ab. Eine Regel dafür nennen die Quellen nicht, das ist unsere Einordnung.

Fazit: Krankschreibung bei Erkältung

Wie lange Sie krankgeschrieben werden, entscheidet die Ärztin oder der Arzt nach Ihren Beschwerden. Kennt die Praxis Sie schon und sind die Symptome nicht schwer, geht seit Dezember 2023 die erste Bescheinigung für bis zu fünf Kalendertage auch telefonisch.

Der beste erste Schritt: Melden Sie sich beim Arbeitgeber krank und rufen Sie Ihre Hausarztpraxis an.

Häufige Fragen

Wie lange wird man bei Erkältung krankgeschrieben?

Das entscheidet die Ärztin oder der Arzt nach Ihren Beschwerden. Eine feste Zahl für alle gibt es nicht.

Ist telefonische Krankschreibung noch möglich?

Ja, seit dem 7. Dezember 2023, für bekannte Patienten ohne schwere Symptome, die erste Bescheinigung für höchstens fünf Kalendertage (Bundesgesundheitsministerium).

Ab wann braucht man eine Krankschreibung?

Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, muss spätestens am darauffolgenden Arbeitstag eine Bescheinigung vorliegen. Der Arbeitgeber darf sie früher verlangen (§ 5 EntgFG).

Wie lange zahlt der Arbeitgeber bei Krankheit weiter?

Bis zu sechs Wochen, nach vier Wochen im Arbeitsverhältnis (§ 3 EntgFG).

Wie lange dauert eine Erkältung?

Normalerweise ein bis zwei Wochen. Husten kann länger dauern (Gesundheitsinformation.de).

Quellen